Warum sollten Sie zum Rechtsanwalt gehen?

 

Recht und Gesetze sind kompliziert. Ohne den Rat von Experten verliert man als Laie im Paragraphen-Dschungel schnell den Überblick. Der Versuch, sich im privaten Umfeld oder etwa bei seiner Bank, seiner Kfz-Werkstatt oder dem Nachbarn, der bereits ähnliche Probleme hatte, Hilfe zu holen führt meist zu nichts.

 

Viel eher ist es der Fall, dass wertvolle Zeit verloren geht, beispielsweise Fristen versäumt werden, oder dass ohne professionelle Beratung die falschen Schritte eingeleitet werden.

 

Eine Beratung beim Anwalt verhindert diese Fehler und gibt Sicherheit. Die Beauftragung eines Anwalts bietet Vorteile, die bei sonstigen Beratern nicht gegeben sind. Ihr Anwalt verhindert, dass Sie in rechtlichen Fragen benachteiligt werden und bewahrt Sie vor bösen Überraschungen.

 

Schnelle und einfache Lösung, bevor es zu spät ist

 

Oftmals werden Anwälte erst beauftragt, wenn sich der Gang zu Gericht und damit ein oftmals kostenintensives und vor allem nervenzehrendes Verfahren nicht mehr vermeiden lässt. Die Erfahrung zeigt, dass Streitigkeiten häufig schneller und damit günstiger gelöst werden, wenn ein Anwalt beauftragt wird. Ein einfacher Anwaltsbrief kann manchen Prozess - und damit viel Zeit, Nerven und Geld - sparen.

 

Noch wichtiger sind folgende - gesetzlich festgeschriebene - Grundsätze des Anwaltsberufes, die die Beratung oder Vertretung durch einen Rechtsanwalt bei juristischen Fragen und Problemen so unerlässlich machen:

 

Unabhängigkeit

 

Anders als etwa Bankberater, Versicherungsvertreter oder sonstige Stellen, die Rechtsberatung „nebenbei“ anbieten, ist der Anwalt Vollprofi. Er ist ausschließlich seinem Mandanten verpflichtet und deswegen vollkommen unabhängig. Er handelt niemals in fremden, sondern einzig und allein in Ihrem Interesse.


Verschwiegenheit
 

Genau wie Ihr Arzt ist auch Ihr Anwalt nach dem Gesetz zu absoluter Verschwiegenheit verpflichtet.

 

Sie können sicher sein, dass Ihre Angelegenheiten von Ihrem Anwalt geheim gehalten werden, egal ob es in Ihrem Fall beispielsweise um einen Verkehrsunfall, die Geltendmachung einer Forderung oder etwa den Inhalt Ihres Testamentes geht.

 

Dem Anwalt steht vor Gericht ein Zeugnisverweigerungsrecht zu, Ihr Anlageberater beispielsweise kann hingegen als Zeuge vernommen werden.

 

Diese Verschwiegenheitspflicht gilt auch noch nach Beendigung des Mandats fort.

 

Loyalität

 

Der Loyalitätsgrundsatz stellt sicher, dass Ihr Anwalt keine Ihrer Angelegenheit zuwiderlaufenden Interessen vertritt.

 

Das Gesetz verlangt von jedem Anwalt, seinem Mandanten gegenüber unbedingt loyal zu sein. Der Anwalt darf alleine Ihnen zur Seite stehen und muss daher alle Aufträge und Mandate ablehnen, die zu Konflikten, Berührungspunkten oder Parallelen mit Ihrem Fall führen könnten.